Was Sie jetzt über das neue Bürgerkonto ab 2028 wissen müssen
Lange Warteschlangen auf dem Amt, mühsames Ausfüllen von Papierformularen und stundenlanges Zusammensuchen von Nachweisen – all das soll bald der Vergangenheit angehören. Mit dem neuen Onlinezugangsgesetz (OZG 2.0) und der Weiterentwicklung der BundID zur „DeutschlandID“ steht die Bundesrepublik vor einem historischen Wendepunkt in der Verwaltungsdigitalisierung.
Während digitale Amtsgänge in Vorreiterländern wie Dänemark oder Estland längst Alltag sind, hat Deutschland in den vergangenen Jahren oft mit fragmentierten Systemen gekämpft. Das ändert sich nun radikal: Bis 2028 entsteht ein vollwertiges, verpflichtendes Bürgerkonto, das den digitalen Zugang zur Verwaltung drastisch vereinfachen und sogar zum einklagbaren Recht machen wird.

Von der BundID zur DeutschlandID
Ende-zu-Ende-Digitalisierung und Once-Only-Prinzip
Zwei-Wege-Postfach und die EUDI-Wallet
Kritik am geplanten Bürgerkonto
Ein digitaler Meilenstein mit Startschwierigkeiten
Quellenangaben:
Die im Artikel verwendeten Hintergrundinformationen, Daten und Kritikpunkte basieren auf folgenden Quellen und offiziellen Berichten:
- Bundesministerium des Innern und für Heimat (BMI): Offizielle Spezifikationen und Pressemitteilungen zum Onlinezugangsgesetz (OZG 2.0) und der Weiterentwicklung der BundID.
- Nationaler Normenkontrollrat (NKR): Stellungnahmen und Gutachten zur Digitalisierung der Verwaltung und zur Umsetzung des Once-Only-Prinzips.
- Bitkom e.V. (Digitalverband Deutschlands): Kritische Analysen zur Bekanntheit der BundID, Umfragen zur Nutzerzufriedenheit und Stellungnahmen zum OZG 2.0.
- Nutzer-Feedback & Bewertungsportale (z. B. Trustpilot): Erfahrungsberichte von Bürgerinnen und Bürgern zur Usability der BundID-Plattform (Stichworte: Login-Probleme, Postfach-Fehler, Datenverlust bei Elterngeld-Anträgen).
- Bundesrat & Vermittlungsausschuss: Dokumentation des Gesetzgebungsverfahrens und der Verhandlungen zwischen Bund und Ländern bezüglich der Kompetenzverteilung beim OZG 2.0.
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