Was wäre wenn…
Das bedingungslose Grundeinkommen eingeführt würde?
Die Idee des Bedingungslosen Grundeinkommens (BGE) fasziniert und spaltet die Gesellschaft gleichermaßen. Die Prämisse ist simpel: Jeder Bürger erhält vom Staat monatlich einen festen Betrag – ohne Gegenleistung, ohne Bedürftigkeitsprüfung und unabhängig vom sonstigen Einkommen.
Doch was passiert, wenn aus dieser Utopie plötzlich Realität wird? Da es bisher kein flächendeckendes, dauerhaftes BGE in einer großen Industrienation gibt, müssen wir uns auf ökonomische Modelle, psychologische Einschätzungen und hypothetische Szenarien stützen.

Bevor wir weiter in die hypothetischen gesellschaftlichen Folgen eintauchen, müssen wir die wichtigste aller Fragen klären: Wie wird das bezahlt?
Ein BGE von 1.000 Euro im Monat für alle rund 84 Millionen Menschen in Deutschland würde über eine Billion Euro im Jahr kosten – das ist mehr als der gesamte aktuelle Bundeshaushalt. Um zu verstehen, welche steuerlichen Stellschrauben dafür gedreht werden müssten, kannst du hier selbst verschiedene Szenarien durchspielen:
BGE-Finanzierungs-Simulator
Bringe die Waagschale des Staatshaushalts rechnerisch ins Gleichgewicht. (Basis: 84 Mio. Bürger)
Erkenntnis: Egal wie man die Regler schiebt – ein existenzsicherndes BGE ist ohne massive Steuererhöhungen (wie etwa einer drastisch höheren Mehrwertsteuer oder einer Finanztransaktionssteuer) mathematisch kaum abzubilden.
BGE-Finanzierungs-Simulator
Bringe die Waagschale des Staatshaushalts rechnerisch ins Gleichgewicht. (Basis: 84 Mio. Bürger)















