Vize-Weltmeister der Abgaben:
So viel von deinem Bruttogehalt kassiert der Staat wirklich
Der Blick auf die monatliche Gehaltsabrechnung sorgt bei vielen Arbeitnehmern in Deutschland regelmäßig für Ernüchterung. Zwischen dem hart erarbeiteten Bruttogehalt und dem Betrag, der am Ende tatsächlich auf dem Girokonto landet, klafft eine gewaltige Lücke. Oft lautet das Bauchgefühl: „Die Hälfte ist weg.“
Doch trügt dieses Gefühl? Ein Blick auf die harten Daten der Industrieländer-Organisation OECD (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) zeigt: Das Bauchgefühl der Deutschen trügt nicht. Im internationalen Vergleich gehört Deutschland zu den absoluten Spitzenreitern, wenn es um den Zugriff des Staates auf das Arbeitseinkommen geht. Doch wie genau setzt sich diese Last zusammen, wo stehen wir im Vergleich zu anderen Ländern, und – angesichts klammer Kassen und wachsender Schulden – wie effizient geht der Staat mit unserem Geld eigentlich um?

Die OECD-Zahlen: Wer am meisten abgibt
Die deutsche Anatomie der Abgaben
Was bekommen wir für unsere Steuern und Abgaben?
Fazit: Ein System an der Belastungsgrenze
Quellenangaben:
- OECD: Jährlicher Bericht „Taxing Wages“ (Detaillierte Analyse der Steuer- und Abgabenbelastung in den 38 Mitgliedsstaaten).
- Bund der Steuerzahler Deutschland e.V.: Das jährliche Schwarzbuch (Dokumentation öffentlicher Verschwendung).
- Statistisches Bundesamt / Deutsche Bundesbank: Aktuelle Daten zur Staatsverschuldung und zur Zinslast des Bundes.
- Bundesministerium der Finanzen (BMF): Berichte zur Steuer- und Abgabenquote sowie zu den staatlichen Einnahmen.
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